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Philosophie

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Die Frage

Liebst du deinen Hund? Die meisten Menschen sagen ja.

Liebt dein Hund dich?

Mache diesen kleinen Test. Beschreiben diese Dinge deinen Hund?

  • Wenn etwas neu oder schwer ist, wendet sich der Hund an dich.
  • Bevor der Hund etwas Neues tut, schaut er zu dir.
  • Der Hund will dich, nicht nur Futter von dir. Dein Lob bedeutet mehr als ein Leckerli.

Wenn die Antworten nicht ja sind, folgt der Hund dir vielleicht nur wegen Futter, Spaziergängen oder Spiel. Der Hund folgt vielleicht dem, was du gibst, nicht dem, was du bist.

Wir wollen eine andere Beziehung.

Das Problem mit Training durch Leckerli

Das meiste Training lehrt einen Hund, Dinge für Leckerli zu tun. Das wirkt bei Tricks. Es baut nicht immer eine Bindung auf.

Wenn die Leckerli weg sind, hört der Hund vielleicht nicht mehr zu. Der Hund hört vielleicht auf jeden, der Futter hat. Wir beginnen zu fragen: Folgt der Hund mir, oder dem Futter?

Das wollen wir nicht.

Das Ziel

Dein Hund liebt dich so, wie du deinen Hund liebst.

Liebe bedeutet für Menschen und Hunde nicht genau dasselbe. Wir bestimmen es so: Die Person selbst ist für den Hund eine Belohnung. Nicht das Futter, das die Person gibt. Die Person.

Denke an deine Familie oder deinen Partner. Sie müssen dir nichts geben. Mit ihnen zu sein ist gut. Du vertraust ihnen. Du achtest sie. Du willst ihre Aufmerksamkeit.

Diese Art von Bindung wollen wir zwischen dir und deinem Hund.

Wie wir dorthin kommen

Wir nutzen einen Gedanken aus der Lernkunde. Dann wenden wir ihn im täglichen Leben an.

Der Gedanke: Es gibt zwei Arten von Belohnungen.

  • Eine primäre Belohnung muss nicht gelernt werden. Futter, Wasser, Sicherheit, Ruhe, Spiel.
  • Eine sekundäre Belohnung wird gelernt. Sie hat nur Wert, weil sie zu primären Belohnungen führt.

Geld ist für Menschen eine sekundäre Belohnung. Papiergeld ist kein Futter. Aber Menschen arbeiten dafür, weil Geld Nahrung, Schutz und Pflege kauft.

Für die meisten Hunde ist der Halter eine schwache sekundäre Belohnung. Der Hund lernt, dass der Halter Futter, Spaziergänge und Spiel bringt. Also schenkt der Hund etwas Aufmerksamkeit.

Unsere Arbeit ist es, den Halter zu einer starken sekundären Belohnung zu machen. So stark, wie Geld es für Menschen ist.

Wenn der Halter so stark ist, wendet sich der Hund zuerst an den Halter. An einem neuen Ort. In einem schweren Augenblick. Wenn er erregt ist. Wenn er müde ist.

Das meinen wir mit "dein Hund liebt dich."

Warum dies eine Lebensweise ist, kein Trainingsprogramm

Ein Trainingsprogramm endet. Eine Lebensweise nicht.

Du isst jeden Tag. Du gehst jeden Tag. Du schläfst jeden Tag. Der Hund auch.

Wenn wir ändern, wie diese täglichen Dinge geschehen, wächst die Bindung jeden Tag.

Wenn wir nur Trainingsstunden machen, wächst die Bindung nur in diesen Stunden.

Darum ist diese Methode in Mahlzeiten, Spaziergänge, Spiel, Fellpflege und Ruhe eingebaut. Nicht in eine Übung von 15 Minuten.

Was du auf dieser Seite findest

  1. Prinzipien — drei Regeln für das tägliche Leben.
  2. Rahmen — wie die Teile zusammenpassen.
  3. Der Test mit 10 Stufen — wie du misst, wo du stehst.
  4. Methode — sechs tägliche Tätigkeiten, mit Schritten für jede.
  5. Glossar — kurze Erklärungen.

Lies beim ersten Besuch in dieser Reihenfolge.