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Spazierengehen

Spazierengehen

Beim Spazierengehen verlieren die meisten Besitzer die Bindung. Der Hund zieht. Der Besitzer folgt. Die Leine ist straff. Der Besitzer wird durch eine Liste von Gerüchen gezogen, die der Hund allein ausgewählt hat.

Wir ändern das. Nicht mit Gewalt. Indem wir das Tor sind.

Warum Spazierengehen wichtig ist

Ein Spaziergang bietet dutzende Hauptbelohnungen: Gerüche, Markierungen, andere Hunde, Büsche, Futter auf dem Boden. Wenn der Hund all diese alleine erreicht, werden Sie zum Leinenhalter. Wenn der Hund sie über Sie erreicht, werden Sie zur Quelle.

Spazierengehen ist auch der Ort, an dem die Stufen 3, 6 und 7 des Tests stattfinden. Ein gebundener Hund geht anders als ein trainierter Hund. Wir streben das Erste an.

Unterprinzipien

  • Straffe Leine bedeutet Stopp.
  • Schnüffeln nur nach einem Blickkontakt.
  • Der Hund entscheidet sich zurückzukommen. Sie warten.
  • Der Spaziergang ist eine langsame Runde, kein Ziel.

Übungsschritte

Schritt 1 — Der Stopp (erste Woche)

  • Die Leine sollte locker sein. Wenn sie straff wird, stoppen Sie. Pflanzen Sie Ihre Füße.
  • Ziehen Sie nicht zurück. Reißen Sie nicht. Sagen Sie nicht „nein“.
  • Warten Sie. Stehen Sie still. Blicken Sie nach vorne, nicht auf den Hund.
  • Der Hund wird sich umdrehen oder zurücktreten. Die Leine wird locker.
  • Sobald die Leine locker ist, gehen Sie weiter.

Tun Sie dies jedes Mal, wenn die Leine straff wird. Der erste Spaziergang kann zwanzig Minuten dauern, um fünfzig Meter zu gehen. Das ist die Arbeit.

Schritt 2 — Der Geruch als Belohnung (zweite Woche)

  • Der Hund möchte an einem Baum, einer Ecke oder einer Grasfläche schnüffeln.
  • Stoppen Sie zwei Meter entfernt. Warten Sie.
  • Der Hund wird ziehen. Bleiben Sie still. Die Leine wird locker, wenn der Hund sich umdreht.
  • Wenn der Hund Sie anschaut, gehen Sie gemeinsam zum Geruch.
  • Lassen Sie den Hund so lange schnüffeln, wie er möchte. Dann gehen Sie weiter.

Der Geruch kommt jetzt von Ihnen. Sie sind das Tor.

Schritt 3 — Der Blickkontakt (dritte Woche)

  • Rufen Sie den Hund während eines normalen Spaziergangs nicht. Sagen Sie nicht seinen Namen.
  • Achten Sie darauf, dass der Hund Sie von alleine anschaut.
  • Beim ersten Blickkontakt lächeln Sie, gehen zu einem Geruch oder ändern die Richtung. Geben Sie dem Blick eine Bedeutung.
  • Im Laufe einer Woche wird der Hund öfter bei Ihnen einchecken.

Dies ist der Beginn von Stufe 3 im Test.

Schritt 4 — Der Richtungswechsel (vierte Woche)

  • Drehen Sie sich ohne Vorwarnung um neunzig Grad. Gehen Sie fünf Schritte.
  • Der Hund wird aufholen.
  • Wenn der Hund Sie erreicht, geben Sie ein leises Wort — „ja“ — oder eine Berührung auf die Brust.
  • Wiederholen Sie dies während des Spaziergangs drei bis zehn Mal.

Der Hund lernt: Wo der Besitzer geht, ist der Spaziergang. Der Hund hört auf, die Route zu planen.

Schritt 5 — Begrüßungen als Regel (zweiter Monat)

  • Ein anderer Hund oder eine Person voraus. Der Hund möchte begrüßen.
  • Stoppen Sie. Warten Sie, bis der Hund Sie anschaut.
  • Wenn der Hund nicht schaut, gehen Sie in einem kleinen Bogen weg. Versuchen Sie es erneut.
  • Wenn der Hund schaut, gehen Sie zur Begrüßung.

Einige Begrüßungen werden nicht stattfinden. Das ist in Ordnung. Die Regel ist wichtiger als eine einzelne Begrüßung.

Häufige Fehler

  • An der Leine reißen. Das ist Gewalt. Es lehrt den Hund, sich zu wappnen. Stattdessen stoppen. Warten.
  • Den Namen während des Spaziergangs rufen. Das trainiert einen Rückruf, nicht ein Einchecken. Wir wollen, dass der Hund sich entscheidet, nicht auf ein Signal reagiert.
  • Lange, schnelle Spaziergänge. Ein langer Spaziergang lässt den Hund Sie eine Stunde ignorieren. Ein langsamer Spaziergang mit Stopps und Wendungen stärkt die Bindung.
  • Handy in der Hand. Der Hund liest, wo Ihre Aufmerksamkeit ist. Wenn Ihre Aufmerksamkeit auf dem Handy ist, sind Sie nicht präsent.

Anzeichen von Fortschritt

  • Die Leine ist für den Großteil des Spaziergangs locker.
  • Der Hund schaut Sie mehrmals in einem einzigen Block an.
  • Der Hund stoppt an Ecken oder Bordsteinen ohne Signal.
  • Im Test wechseln die Stufen 3, 6 und 7 von nein zu ja.

Spazierengehen braucht zwei bis drei Monate, um sich anders anzufühlen. Bleiben Sie dabei.