Stubenreinheit
Die Zeiten für Stubenreinheit sind kurz und häufig. Es ist auch eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen ein Hund etwas vom Besitzer verlangt. Wir nutzen diese Momente, um das Tor zu lehren und zuzuhören.
Warum Stubenreinheit wichtig ist
Zur Toilette zu gehen, ist ein Grundbedürfnis. Der Hund muss es mehrmals am Tag tun. Wenn der Hund lernt, dich zu fragen, wirst du zum Tor. Wenn der Hund lernt, es alleine zu regeln, wirst du übergangen.
Diese Aktivität lehrt dich auch, den Hund zu lesen. Diese Fähigkeit hilft bei jeder anderen Aktivität.
Teilprinzipien
- Der Hund fragt. Du antwortest.
- Der richtige Ort ist leicht zu erreichen.
- Der falsche Ort wird leise gereinigt. Kein Ärger.
- Ein Signal ist etwas Kleines. Achte darauf.
Praktikumsphasen
Phase 1 — Einen festen Zeitplan erstellen (erste Woche)
- Gehe jeden Tag zur gleichen Zeit mit dem Hund nach draußen. Morgens, nach den Mahlzeiten, vor dem Schlafengehen und ein- bis zweimal zusätzlich.
- Verwende jedes Mal die gleiche Tür.
- Gehe zum gleichen Rasenstück oder zur gleichen Unterlage im Inneren.
- Warte zwei Minuten. Wenn nichts passiert, gehe wieder rein. Versuche es in zwanzig Minuten erneut.
Ein Zeitplan reduziert Unfälle. Er gibt dem Hund auch einen Rahmen zum Fragen.
Phase 2 — Das Signal erkennen (zweite Woche)
Die meisten Hunde geben bereits ein Signal. Häufige Signale:
- Unterbricht die aktuelle Aktivität und schaut zur Tür.
- Geht zur Tür oder zu dir und wieder zurück.
- Schnüffelt im Kreis auf dem Boden.
- Steht und starrt dich an.
Beobachte den Hund eine Woche lang nach den Mahlzeiten und Nickerchen. Notiere, was du in den zehn Minuten vor jedem Toilettengang siehst.
Am Ende der Woche hast du ein oder zwei Signale, auf die du achten kannst.
Phase 3 — Auf das Signal reagieren, jedes Mal (dritte Woche)
- Siehst du das Signal, gehe mit dem Hund nach draußen.
- Auch wenn es nicht im Zeitplan steht.
- Auch wenn du keine Lust hast.
- Auch wenn du denkst, der Hund liegt falsch.
Wenn der Hund falsch liegt, passiert nichts Schlimmes. Du bist umsonst nach draußen gegangen. Das ist in Ordnung.
Wenn der Hund recht hat und du es ignorierst, brichst du die Regel. Der Hund wird aufhören, das Signal zu geben.
Phase 4 — Sitz an der Tür hinzufügen (vierte Woche)
Bevor du die Tür öffnest, setzt sich der Hund und schaut dich an. Dann öffnet sich die Tür.
Sag nicht "Sitz". Stehe an der Tür, halte die Leine. Warte. Der Hund wird sich setzen, weil es die einzige Option ist. Dann öffne die Tür.
Dies ist wieder das Tor. Der Hund fragt. Du bestätigst. Die Tür öffnet sich.
Häufige Fehler
- Unfälle bestrafen. Das lehrt den Hund, sich zu verstecken, nicht zu halten. Reinige es. Passe den Zeitplan an.
- Belohnung nach dem Toilettengang. Die Belohnung wird zum Anreiz. Wir wollen, dass die Erleichterung und das Zurück-ins-Haus-gehen-mit-dir die Belohnung sind.
- Das Signal übersehen. Wenn das Signal zweimal ignoriert wird, hört der Hund auf, es zu geben. Beobachte in den ersten Monaten genau.
- Zu viele Orte. Verwende ein oder zwei Plätze. Vielfalt verwirrt das frühe Lernen.
Anzeichen des Fortschritts
- Der Hund hat ein klares Signal, das du im Raum erkennen kannst.
- Der Hund geht zum ausgewählten Ort, ohne geführt zu werden.
- Unfälle reduzieren sich auf nahezu null in normalen Wochen.
- Beim Test bewegt sich Phase 4 von Nein zu Ja.
Die Arbeit an der Stubenreinheit geht schnell. Ein bis zwei Monate sind ausreichend. Gehe zum Gehen über und halte die Regel im Hintergrund am Laufen.
